Zu verschiedenen Anlässen habe ich mich in der c-base als DJane betätigt. Dies hat mir großen Spaß gemacht, zumal ich die Musik als eine meiner großen Leidenschaften (wenn nicht gar die größte) ansehen würde. Wenn ich Musik auflege, dann ist diese meistens sehr gitarrenlastig und umfasst das, was im allgemeinen unter dem Begriff 'Independent' verstanden wird: BritPop, 80er Jahre Wave, ein bißchen Grunge, Punk usw. - wobei ich von solchen Kategorisierungen btw. nicht besonders viel halte, da die Übergänge zwischen den einzelnen Richtungen fließend sind und solche Kategorien m.E. nur für 'paradigm cases' zutreffen (z.B. Sex Pistols als Paradigma für Punk - wobei es häufig einzelne Bands sind, die als Synonym für eine ganze Richtung stehen und ein Haufen anderer Künstler einfach darunter subsummiert werden). Die Schublade 'BritPop' scheint mir eine der unsinnigsten und am wenigsten aussagekräftigen zu sein, besagt sie doch nur, dass es sich um Popmusik handelt, die aus Groß Britannien kommt. Das können die Beatles genauso gut sein wie Atomic Kitten. Dass eine Band wie Franz Ferdinand sich den Stempel 'BritPop' aufdrücken lassen sollte, sehe ich z.B. nicht ein.
Ich bin ein 'CD-Kind', d.h. zu der Zeit, als ich anfing, mich für Musik zu interessieren (Anfang 90er), war Vinyl schon tot und die CD auf dem Höhepunkt ihres Siegeszuges in den Plattenläden. Somit besitze ich neben ein paar Musikkassetten ausschließlich CDs und lege auch nur Musik von CD auf.
Ferner habe ich kurz darauf bei einer anderen Geburtstagsparty noch einmal, im Wechsel mit anderen DJs und DJanes, die trägen Massen erfolgreich mit Musik beschallt, worauf diese, plötzlich gar nicht mehr so träge, begannen, das Tanzbein zu schwingen.
Leider gibt es keine Fotos von mir am Misch-Tisch.