Lektion 39
Als der König der Perser dem Epameinondas dreißigtausend persische Goldmünzen abschickte tadelte dieser den Diomendonta, den der König geschickt hatte, ob er eine so große Schifffahrt nur gesegelt sei (unternommen hätte), um den Epameinondas zu bestechen. Er befahl aber, zu dem König zu sagen, dass er den Epameinondas umsonst zum Freund haben wird/kann, wenn er etwas im Sinn hat, was den Thebanern nützt, (wenn er aber etwas im Sinn hat,) was nicht nützlich ist ihn aber zum Feind haben wird/kann.
Phillipos der Vater des Alexandoros, der irgendeine starke Festung einnehmen wollte, fragte, als die Spione meldeten, dass sie schwierig (eigentlich: schwer zugänglich) und ganz und gar uneinnehmbar sei, ob (sie auf diese Weise schwierig ist, so dass) nicht einmal ein Esel, der Gold herbeibringt hineingelangen kann.
Als Demosthenos der Redner sagte: "Die Athener werden dich töten, wenn sie wütend sind", sagte Phokion "Ja, mich zwar, wenn sie rasen, Dich aber, wenn sie vernünftig sind!"
Phokion weil er aber, als er irgendwann einmal ihm (dem Volk) gesprochen hatte, in der Meinung des Volkes er gut angesehen war und allen/alle/jeden gleich er sah (er nahm an dass die Rede allen gleich gut gefallen hatte?) wandte sich an seine Freunde und sagte: "Ohne es selbst zu bemerken, sagte ich dem Volk nichts Schlechtes!"
-> ganz falsch! Eigentlich:
Als Phokion einmal seine Meinung gegenüber dem Volk äußerte, Zustimmung fand und auch noch sah, dass alle in gleicher Weise seine Rede aufnahmen, da sagte er, nachdem er's ich zu seinen Freunden umgedreht hatte: "ich habe etwas Schlechtes gesagt ohne es zu bemerken!" (letzter Satz unvollständig?)