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Lektion 29

So.:
Unser Bedürfnis aber wird die Stadt (besser: den Staat) gründen.

Ad.:
Wie aber nicht?

So.:
Aber gewiss das erste und zumindest das größte Bedürfnis ist die Bereitstellung der Nahrung.

Ad.:
Ganz und gar.

So.:
Das zweite folglich sind Behausungen (Häuser), das dritte aber die Kleidung sowie dergleichen so Beschaffenes (derartige Dinge).

Ad.:
So ist es.

So.:
Nun denn, wie wird die Stadt so vielen Einrichtungen/Erfordernissen Genüge tun? Werden nicht viele Bürger nötig sein? Denn der Bauer wird für sich nicht selbst den Pflug und auch nicht andere derartige Werkzeuge machen, und auch nicht wieder der Baumeister; oder etwa nicht?

Ad.:
Es scheint so.

So.:
Architekten also und Schmiede und viele derartige Handwerker werden die kleine Stadt zu einer dicht bevölkerten machen.

Ad.:
Allerdings.

So.:
Ferner wird die Stadt an einem solchen Ort zu gründen sein/gegründet werden, wo sie keiner Importe bedarf, was beinahe unmöglich ist / was beinahe irgendwie unmöglich ist.

Ad.:
Das ist (nämlich) unmöglich.

So.:
Es bedarf darüber hinaus also auch noch anderer Menschen, die ihr (der Stadt) von anderswo herbei bringen werden wessen sie bedarf.

Ad.:
Das ist erforderlich.

So.:
Wir werden folglich auch Großkaufmänner brauchen um jedes Einzelne einzuführen und auch auszuführen.

Ad.:
Offensichtlich.

So.:
Dann werden wir untersuchen, auf welche Weise die ihre Leben verbringen werden, die sich so eingerichtet haben. Nicht wahr, sie werden sowohl Getreide herstellen als auch Wein und Gewänder. Und sie werden Häuser bauen und sich ernähren von der Gerste indem sie daraus Mehl herstellen. Sie werden es sich gut schmecken lassen, wenn sie den Wein trinken und die Götter preisen, und so vergeht das Leben in Frieden (und) mit Gesundheit.