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Lektion 22

Im dem Herr aber war ein gewisser Xenophon, ein Athener, (welcher weder ... seiend folgte) welcher dem Heer folgte obwohl er weder Stratege noch Offizier noch Soldat war, sondern Proxenos ließ ihn von zu Hause kommen (besser: hatte ihn von zu Hause kommen lassen), denn er war ein alter Gastfreund. Er versprach ihm aber, ihn dem Kyros zum Freund zu machen, den er für wichtiger/stärker hielt als das Vaterland.
Freilich berät sich Xenophon mit dem Athener Sokrates über die Reise. Und Sokrates rät ihm, den Gott in Delphi bezüglich dieser Reise zu befragen.
Xenophon aber fragte den Apollon, welchen Göttern er opfern und zu welchen er beten müsse, damit er den Weg/die Reise, den er beabsichtigte am Besten geht/macht (um den Weg, den er beabsichtigte, am Besten zu gehen), und er als "gut Verrichtender", (von ihm) beschützt wird. (praxas = Partizip Aorist Mask. Nom. Pl. von pratto?). Und Apollon nannte ihm die Götter, denen es nötig war, zu opfern.
Nachdem er aber wieder gegangen/zurückgekehrt war, erzählt er Sokrates die Weissagung. Der aber, nachdem er zugehört hatte, beschuldigte ihn, weil er dieses nicht zuerst gefragt hatte, ob es für ihn besser sei zu reisen oder zu warten, sondern er selbst entschieden hatte zu marschieren. "Nachdem du freilich so gefragt hast", sagte er, "ist es nötig alles zu tun, was der Gott befohlen hat."